Kindergarten

Fasching mit Kromsakrakeldikrö

Faschingsfeier im Kiga mit Kromsakrakeldikrö

„Trat ich heute vor die Türe, sapperlot, was sah ich da? Tanzte ja der Kindergarten mit Begleitern Cha-Cha-Cha.“ So oder ähnlich konnte man es letzte Woche im Kindergarten am Faschingsdienstag beobachten. Das selbst erdachte Faschings-Motto „Kromsakrakeldikrö“ lies der Phantasie alle Möglichkeiten offen. Was da genau los war? Lest selbst!

Ein Gastbeitrag von Sören, Begleiter im Freien Aktiven Kindergarten

Fasching!

Auf nach Kromsakrakeldikrö

TRAT ICH HEUTE VOR DIE TÜRE…! – schon im Morgenkreis ist die Stimmung spitze. Alle Kinder tragen ihre Kostüme, singen und lachen laut, und freuen sich sichtlich auf den Tag. Das Kromsakrakeldikrö persönlich ist zu uns gekommen, um uns sein Land zu zeigen. Es ist ein lustig-buntes Vogelding und stand auf einmal in der Tür. Der mit fremden Kulturen bewanderte Fakir fungiert als Dolmetscher und der Clown darf auch mit, schadet ja nichts. Aber erst mal Süßkram frühstücken, denn die Reise, so munkelt man, ist lang.

Dank dreifacher Eisprinzessinnenzauberkraft, gepaart mit Pipi Langstrumpf und Geckopower kommt es den Kindern dann aber doch so vor, als wären sie nur kurz mal ins große Haus rüber geflitzt und schon sind sie da: in Kromsakrakeldikrö – dem Land! Zur Begrüßung und um sich zu akklimatisieren wird erst einmal getanzt, das macht man hier so. Stopptanz. Wer sich noch bewegt, wenn die Musik ausgeht, muss weiter tanzen. Es dauert nicht lang und alle Kinder sind in Kromsa angekommen.

Faschings-Zirkus

Nun geht es darum den Nationalsport zu lernen: Schwänzchenfange. Nachdem sich hier alle gleich wie Profis verhalten, kratzt sich das Kromsakrakeldikrö am Kopf und fragt sich wer hier Besucher und wer Eingeborener ist. „Egal!“ krächzt es dann und lädt alle in den Zirkus ein. Ein Do-it-yourself-Zirkus. Viele der Tiere und auch der Ritter und das Gespenst zeigen nun, das sie einige Zirkustricks auf dem Kasten haben. Hätten sie im Kindergarten gelernt, behaupten sie. Das Kromsakrakeldikrö kann das nicht so richtig glauben – was soll denn das für ein Kindergarten sein?

Gruselige Wesen

Aber da ist man schon bei der nächsten Station angekommen: In einer stockdunklen Höhle hockt das garstige Grummelkrakeeldugröhl und behütet seine Schätze. Ganz leichtsinnige Wesen dürfen gerne mal versuchen ihm was zu stibitzen. Der Eingang der Höhle ist nur leider so eng, dass immer nur ein Menschenkind hinein kann, damit es auch schnell wieder heraus kann, falls das Grummelvieh seine fiesen Styrokonfetti-Nieser nach ihm schleudert. Es gelingt tatsächlich einigen mutigen Kindern, dem Grummelkrakeeldugröhl etwas zu stibitzen. Die etwas vernünftigeren und sicherheitsbedachten Kinder beschließen, es nun doch mal zu zweit oder zu dritt zu versuchen, aber müssen feststellen, dass das echt nicht funktioniert. Zum Glück teilen die anderen ihre Beute.

Nach so viel Aufregung ist Entspannung angesagt. Der Clown hat immer Spiele wie „Brezelschnappen“ oder „Topfschlagen“ in der Hosentasche – gut dass wir den mitgenommen haben. Tja, und dann ist auch schon wieder Zeit. Alle haben den Trip gut überstanden und auch der Rückweg vergeht wie im Flug.“

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